In Homberg Efze obdachlos.

Ein Schimpansesporträt, in dem er eine Brille trägt und eine rauchende Zigarette im Maul hält. K313

Erst wurde ich in einem Unterkunft für Obdachlosen an Mardorferweg Straße untergebracht. Dort lebte ich 5 Jahre lang (Okt. 2009 - Aug. 2014), bis die Stadt dies und noch paar andere der Stadt gehörige Gebäuden verkaufte.

Schon dort habe ich es verstanden, dass es allen egal ist, wie ich da überlebe. Einzige Strategie der Stadtregierung war, einfach abwarten, dass ich aus der Grube selber rausklettern werde. Und der Ordnungsamt sorgte dafür, dass mein Leben dort mir nicht zu Süß schmeckt.

Damals vor dem Umzug waren die Bürgerbüromitarbeitern mal bei meinem Vater zum Besuch, und wollten ihn dazu bringen mich zu überreden zu ihm umzuziehen. Das war die erste mir bekannte Aktion von der Stadt etwas gegen meiner Pennerrei zu unternehmen.

Ein komisches Stadtrelieph von Homberg Efze mit dem Text herum - Homberg Efze. Ignorieren ist normal.

Am Ende wurde ich in einen anderen Unterkunft versetzt, den die Stadt quasi außer dem Stadtrand eingerichtet hat (eigentlich gemietet), also, weg aus den Augen, fort aus dem Herz! Danach, vielleicht in folgenden paar Monaten, hat es zwei mal einen Dialog zwischen mir und der Bürgerbüromitarbeitern gegeben. Die beide bestanden aus zwei Sätzen.
Bei enem Mal: - "Herr Philippi, es ist doch unmöglich weiter so leben?!" - "Ja, das weiß ich." - atwortete ich. Mehr wurde hier an nichts erwähnt, die Beamten haben "Tschüß" gesagt und weggegangen. Bei dem anderen Mal trug das Gespräch noch weniger Bedeutung.

Also, das gesammte Bild sieht folgender Weise aus: Der Berater im Arbeitsamt hat meine Probleme ignoriert, dann der Bürgermeister, dann Gerichtsamt, und unser neuer Bürgermeister mit dazu gehöriger Stadtregierung finden es hier auch alles in Butter. Außerdem gab es Ersuchen an mir noch von anderen Ämter und Behörden, deren Interesse an mir aber mit der Zeit glühten einfach aus. Wieso, weiß ich's auch nicht.

Übrigens, heißt es, dass alle mit so meiner Lage zufrieden sind. Zwölf Jahre lang zuschauen und nichts dagegen zu unternehmen. Eigentlich ist doch unsere heutige Politik so, innere Probleme schlicht ignorieren, mit anderen politisch profitabelen Themen überlappen und schon gibt's die innere Problemen nicht mehr (bis einer gewissen Zeit)...

MfG. Karl Philippi 17 September, 2021

Lesen Sie mehr:

Schock nach 13 Jahren Aktuelle Lage zum September 2021 Deutschland braucht mich nicht! Warum ich AfD wähle?!
Kontakt zum K313 Email senden bei Facebook bei Twitter bei PHP.de